Reisen

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Reisen bedeutet für mich ein erstes Mal nach dem anderen…
Zum ersten Mal einen Dieb verfolgen (und ihn sogar FAST erwischen)
Zum ersten Mal Bingo-Spielen im All-Inclusive-Hotel
Zum ersten Mal alleine wandern mit Zelt
Zum ersten Mal wandern mit Norovirus (die gleiche Wanderung, leider)
Zum ersten Mal getrockneten Yak-Käse mit Puderzucker kosten. (Zum ersten und zum letzten Mal, definitiv).

Immer genau das zu brauchen, was ganz unten im Rucksack steckt… und dann doch in der Jackentasche war.

Sich gemeinsam schief zu lachen, auch wenn man sich nur dank Händen, Füßen oder Grimassen versteht.

Wenn die Knie weich werden, die Luft wegbleibt… und da plötzlich nur noch dieser eine Moment ist.
Der Moment, in dem der riesige Manta-Rochen so dicht über dir hinweg schwimmt, dass du seinen Schluckauf spüren kannst.
Der Moment, in dem der Berg zu beben beginnt und dann ist Lava überall.
Der Moment, in dem der riesige Eisbrocken vom Gletscher bricht und mit einem gewaltigen Tosen genau vor dir ins Wasser kracht. (Armes Dokumentarfilmteam, das auf genau diesen Moment einen ganzen Monat vor eben diesem Gletscher wartete, und kurz vorher unverrichteter Dinge wieder abgereist war)

„Nein, keinen Mann und keine Kinder“ in sämtlichen Sprachen aufsagen zu können.

Wenn Abwechslung in Sachen Garderobe bedeutet, das eine T-Shirt mal dreckig ist, und mal noch dreckiger.

Begegnungen mit völlig Fremden, denen man sich nach 10 Minuten bereits so nah fühlt, als würde man sie seit 10 Jahren kennen.

Und bei all den schönen Erlebnissen immer zu wissen, wer gerade fehlt… und sich jedes Mal wieder darauf zu freuen, zurück nach Hause zu kommen.